FAQ – Glossar Forderungsmanagement
Wir sind für Sie da.
Hier finden Sie detaillierte Erklärungen zu wichtigen Begriffen und Prozessen im Inkasso und Forderungsmanagement. Unser Glossar unterstützt Sie dabei, fundierte Entscheidungen für Ihr Unternehmen zu treffen.
Finden Sie nicht, wonach Sie suchen?
Abtretung
Die Übertragung einer Forderung vom ursprünglichen Gläubiger auf einen Dritten. Ermöglicht eine professionelle Forderungsrealisierung durch spezialisierte Dienstleister im Inkassowesen.
Außergerichtliches Mahnverfahren
Alle Maßnahmen zur Forderungsbeitreibung vor Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens. Umfasst Mahnungen, Zahlungserinnerungen und Verhandlungen zur einvernehmlichen Regelung offener Forderungen.
Adressermittlung
Die Feststellung des aktuellen Aufenthaltsortes von Schuldnern im Rahmen des Inkassoprozesses. Notwendig für die rechtskonforme Zustellung von Mahnungen und Forderungsbescheiden.
Bonitätsprüfung
Die Bewertung der Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit eines Schuldners. Dient der Einschätzung des Ausfallrisikos und der Planung geeigneter Inkassomaßnahmen zur Forderungsrealisierung.
Forderungsmanagement
Die systematische Verwaltung und Durchsetzung von Zahlungsansprüchen gegenüber Schuldnern. Umfasst präventive Maßnahmen, Mahnwesen und professionelle Beitreibung zur Sicherung der Liquidität.
Gerichtliches Mahnverfahren
Das formalisierte Verfahren zur gerichtlichen Durchsetzung von Forderungen durch Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid. Erfolgt nach erfolglosem außergerichtlichen Mahnverfahren zur rechtlichen Durchsetzung.
Inkassokosten
Die Kosten für die Beitreibung offener Forderungen durch Inkassodienstleister. Umfassen Gebühren für außergerichtliche und gerichtliche Maßnahmen sowie Auslagen für Ermittlungen.
Zahlungsfrist
Der vereinbarte oder gesetzliche Zeitraum zur Begleichung einer Forderung. Nach Ablauf der Zahlungsfrist können Mahnungen versendet und weitere Inkassomaßnahmen eingeleitet werden.
Finden Sie Ihre Antwort hier
Erläuterungen zu wichtigen Begriffen aus Inkasso und Forderungsmanagement.
Begriffe F-M
-
Forderung
Eine Forderung ist der Anspruch eines Gläubigers gegenüber einem Schuldner auf eine Leistung, meist eine Geldzahlung. Sie entsteht durch Verträge, Lieferungen oder Dienstleistungen. Im Forderungsmanagement werden offene Forderungen systematisch überwacht und eingetrieben. Die rechtliche Durchsetzung erfolgt zunächst außergerichtlich, bei Bedarf dann gerichtlich. Eine professionelle Forderungsverwaltung sichert die Liquidität von Unternehmen und minimiert Ausfallrisiken.
-
Gerichtliches Mahnverfahren
Das gerichtliche Mahnverfahren ist ein vereinfachtes Verfahren zur Durchsetzung von Geldforderungen. Der Gläubiger beantragt beim Mahngericht einen Mahnbescheid, der dem Schuldner zugestellt wird. Erhebt dieser keinen Widerspruch, kann ein Vollstreckungsbescheid beantragt werden, der einem Urteil gleichsteht. Das Verfahren ist kostengünstig und schnell, setzt aber eine unstreitige Forderung voraus. Bei Widerspruch geht das Verfahren in ein ordentliches Klageverfahren über.
-
Inkasso
Inkasso bezeichnet die Einziehung offener Forderungen im Auftrag des Gläubigers. Inkassounternehmen übernehmen die professionelle Beitreibung unter Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Sie nutzen außergerichtliche und gerichtliche Maßnahmen zur Forderungsrealisierung. Die Beauftragung eines Inkassodienstleisters entlastet Unternehmen und erhöht die Erfolgsquote bei der Schuldeneintreibung. Seriöse Inkassounternehmen arbeiten transparent und kundenorientiert, um langfristige Geschäftsbeziehungen zu erhalten.
-
Mahnung
Eine Mahnung ist die schriftliche Aufforderung an den Schuldner, eine fällige Leistung zu erbringen. Sie setzt den Schuldner in Verzug und ist Voraussetzung für die Geltendmachung von Verzugszinsen und Mahnkosten. Eine Mahnung muss eindeutig und bestimmt sein, ein bestimmtes Formular ist nicht vorgeschrieben. In der Regel erfolgen mehrere Mahnungen mit steigender Dringlichkeit, bevor rechtliche Schritte eingeleitet werden.
-
Mahnbescheid
Der Mahnbescheid ist ein gerichtliches Dokument im Rahmen des Mahnverfahrens. Er wird vom Mahngericht auf Antrag des Gläubigers erlassen und dem Schuldner zugestellt. Der Mahnbescheid enthält die Zahlungsaufforderung sowie die Möglichkeit zum Widerspruch innerhalb von zwei Wochen. Erfolgt kein Widerspruch, kann der Gläubiger einen Vollstreckungsbescheid beantragen. Der Mahnbescheid ist ein wichtiger Schritt zur Erlangung eines Vollstreckungstitels.
Begriffe A-E
-
Abtretung
Die Abtretung bezeichnet die Übertragung einer Forderung von einem Gläubiger auf einen anderen. Im Forderungsmanagement erfolgt dies häufig, wenn ein Unternehmen seine offenen Forderungen an ein Inkassounternehmen überträgt. Der neue Gläubiger tritt rechtlich an die Stelle des ursprünglichen Gläubigers und kann die Forderung selbstständig geltend machen. Die Abtretung muss dem Schuldner mitgeteilt werden, damit Zahlungen an die richtige Stelle erfolgen können.
-
Außergerichtliches Mahnverfahren
Das außergerichtliche Mahnverfahren umfasst alle Maßnahmen zur Forderungsbeitreibung ohne Einschaltung von Gerichten. Es beginnt in der Regel mit Zahlungserinnerungen und Mahnungen, gefolgt von telefonischen oder schriftlichen Kontaktaufnahmen. Ziel ist es, eine einvernehmliche Lösung zu finden und Kosten sowie Zeit zu sparen. Erst wenn diese Bemühungen erfolglos bleiben, wird das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet.
-
Bonitätsprüfung
Die Bonitätsprüfung dient der Beurteilung der Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit eines Schuldners. Dabei werden verschiedene Daten wie Zahlungshistorie, wirtschaftliche Verhältnisse und bestehende Verbindlichkeiten analysiert. Für Gläubiger ist die Bonitätsprüfung ein wichtiges Instrument zur Risikoeinschätzung vor Geschäftsabschlüssen. Im Inkassoverfahren hilft sie bei der Entscheidung über weitere Maßnahmen und die Erfolgsaussichten der Forderungsbeitreibung.
-
Drittschuldner
Ein Drittschuldner ist eine Person oder Institution, die dem Schuldner gegenüber zu Leistungen verpflichtet ist. Im Rahmen der Zwangsvollstreckung kann der Drittschuldner zur Zahlung an den Gläubiger verpflichtet werden, beispielsweise durch Pfändung von Lohn oder Bankguthaben. Typische Drittschuldner sind Arbeitgeber bei Lohnpfändungen oder Banken bei Kontopfändungen. Die rechtliche Grundlage bildet der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss.
-
Eidesstattliche Versicherung
Die eidesstattliche Versicherung wurde durch die Vermögensauskunft ersetzt, wird aber umgangssprachlich noch häufig verwendet. Der Schuldner muss dabei unter Eid seine Vermögensverhältnisse offenlegen. Dies geschieht vor dem Gerichtsvollzieher, wenn andere Vollstreckungsmaßnahmen erfolglos waren. Die Verweigerung kann zur Erzwingungshaft führen. Die Abgabe wird im Schuldnerverzeichnis eingetragen und hat erhebliche Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit.
Glossar Buchstabe A
-
Abtretung
Die Abtretung bezeichnet die Übertragung einer Forderung von einer Gläubigerin oder einem Gläubiger auf eine andere Person oder ein Unternehmen. Durch die Abtretung geht die Forderung mit allen Rechten und Pflichten auf die neue Inhaberin oder den neuen Inhaber über. Hansen Forderungsmanagement übernimmt abgetretene Forderungen und setzt diese professionell und rechtssicher durch.
-
Außergerichtliches Mahnverfahren
Das außergerichtliche Mahnverfahren umfasst alle Maßnahmen zur Forderungsbeitreibung, die ohne Einschaltung eines Gerichts durchgeführt werden. Dazu gehören schriftliche Mahnungen, telefonische Kontaktaufnahme und Verhandlungen mit Schuldnerinnen und Schuldnern. Hansen Forderungsmanagement setzt auf eine kommunikative und lösungsorientierte Vorgehensweise, um offene Forderungen effizient und kundenfreundlich zu realisieren.
-
Adressermittlung
Die Adressermittlung ist ein wichtiger Bestandteil des Forderungsmanagements, wenn der aktuelle Aufenthaltsort von Schuldnerinnen oder Schuldnern unbekannt ist. Hansen Forderungsmanagement nutzt professionelle Recherchemethoden und Datenbanken, um Adressen zuverlässig zu ermitteln und so die Grundlage für eine erfolgreiche Forderungsbeitreibung zu schaffen.
-
Anzahlung
Eine Anzahlung ist eine Teilzahlung, die vor der vollständigen Erfüllung einer Leistung oder Lieferung geleistet wird. Im Forderungsmanagement kann die Vereinbarung von Anzahlungen das Risiko von Zahlungsausfällen reduzieren. Hansen Forderungsmanagement berät Unternehmen zu geeigneten Zahlungsmodalitäten und unterstützt bei der Durchsetzung von Anzahlungsvereinbarungen.
-
Auskunft
Eine Auskunft liefert Informationen über die Bonität, Zahlungsfähigkeit und wirtschaftliche Situation von Personen oder Unternehmen. Hansen Forderungsmanagement bietet umfassende Wirtschaftsauskünfte an, die Unternehmen dabei unterstützen, fundierte Entscheidungen zu treffen und finanzielle Risiken im Geschäftsverkehr zu minimieren.
Glossar Buchstabe B
-
Bonität
Die Bonität bezeichnet die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit einer Person oder eines Unternehmens. Sie gibt Auskunft über die Wahrscheinlichkeit, dass offene Forderungen fristgerecht beglichen werden. Hansen Forderungsmanagement bietet umfassende Bonitätsprüfungen an, um das finanzielle Risiko für Unternehmen zu minimieren und fundierte Entscheidungen im Forderungsmanagement zu ermöglichen.
-
Beitreibung
Die Beitreibung umfasst alle Maßnahmen zur Durchsetzung und Realisierung offener Forderungen gegenüber säumigen Schuldnerinnen und Schuldnern. Dies erfolgt sowohl außergerichtlich durch Mahnungen und Verhandlungen als auch gerichtlich durch Mahnbescheide und Vollstreckungsmaßnahmen. Hansen Forderungsmanagement setzt auf eine kommunikative und zielführende Vorgehensweise, um Forderungen effizient beizutreiben.
-
Beweissicherung
Die Beweissicherung ist ein rechtliches Verfahren, bei dem Beweise für bestehende Forderungen dokumentiert und gesichert werden. Dies ist besonders wichtig, wenn rechtliche Schritte eingeleitet werden müssen. Hansen Forderungsmanagement unterstützt Unternehmen dabei, alle relevanten Unterlagen und Nachweise ordnungsgemäß zu erfassen und für gerichtliche Verfahren bereitzustellen.
-
Bürgschaft
Eine Bürgschaft ist eine vertragliche Vereinbarung, bei der eine dritte Person für die Verbindlichkeiten einer anderen Person haftet. Im Forderungsmanagement kann eine Bürgschaft die Sicherheit erhöhen, dass offene Forderungen beglichen werden. Hansen Forderungsmanagement berät Unternehmen zu den Möglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen von Bürgschaften im Kontext der Forderungssicherung.
-
Bearbeitungsgebühr
Die Bearbeitungsgebühr bezeichnet die Kosten, die im Rahmen der Forderungsbeitreibung entstehen. Diese Gebühren decken den administrativen und rechtlichen Aufwand ab, der für die erfolgreiche Realisierung offener Forderungen erforderlich ist. Hansen Forderungsmanagement arbeitet transparent und informiert Mandanten umfassend über alle anfallenden Kosten und Gebühren.
Buchstabe A
-
Abtretung
Die Abtretung bezeichnet die Übertragung einer Forderung vom ursprünglichen Gläubiger auf einen neuen Gläubiger. Im Rahmen des Forderungsmanagements können Unternehmen ihre Forderungen an spezialisierte Dienstleister abtreten, um sofortige Liquidität zu erhalten. Der neue Gläubiger übernimmt alle Rechte und kann die Forderung im eigenen Namen geltend machen.
-
Außergerichtliches Mahnverfahren
Das außergerichtliche Mahnverfahren umfasst alle Schritte zur Forderungsdurchsetzung vor Einleitung gerichtlicher Maßnahmen. Dazu gehören Zahlungserinnerungen, Mahnungen und persönliche Kontaktaufnahmen mit dem Schuldner. Ziel ist eine einvernehmliche Lösung, die Zeit und Kosten spart sowie Geschäftsbeziehungen bewahrt. Hansen Forderungsmanagement setzt auf kommunikative Ansätze mit hoher Erfolgsquote.
-
Ausfallrisiko
Das Ausfallrisiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllt. Unternehmen können dieses Risiko durch Bonitätsprüfungen, Kreditlimits und professionelles Forderungsmanagement minimieren. Eine frühzeitige Risikoanalyse schützt vor Liquiditätsengpässen und ermöglicht fundierte Geschäftsentscheidungen im Umgang mit Kunden.
-
Adressermittlung
Die Adressermittlung ist ein wichtiges Instrument im Inkassoprozess, wenn der Aufenthaltsort des Schuldners unbekannt ist. Spezialisierte Dienstleister nutzen verschiedene Datenquellen und Recherchemethoden, um aktuelle Kontaktdaten zu ermitteln. Eine erfolgreiche Adressermittlung ist Voraussetzung für die weitere Forderungsdurchsetzung und Zustellung rechtlicher Dokumente.
-
Anerkenntnis
Ein Anerkenntnis liegt vor, wenn der Schuldner die Berechtigung einer Forderung ausdrücklich bestätigt. Dies kann die Durchsetzung erheblich vereinfachen, da der Gläubiger nicht mehr die volle Beweislast trägt. Im Forderungsmanagement werden Anerkenntnisse häufig in Form von Ratenzahlungsvereinbarungen oder schriftlichen Bestätigungen dokumentiert, um die Rechtsposition zu stärken.
Buchstabe B
-
Beitreibung
Die Beitreibung bezeichnet die Durchsetzung offener Forderungen gegenüber säumigen Schuldnern. Sie umfasst außergerichtliche Maßnahmen wie Zahlungserinnerungen und Mahnungen sowie gerichtliche Schritte wie das Mahnverfahren und die Zwangsvollstreckung. Hansen Forderungsmanagement unterstützt Unternehmen dabei, ihre Liquidität durch professionelle Beitreibungsverfahren zu sichern.
-
Bonitätsprüfung
Eine Bonitätsprüfung bewertet die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit von Geschäftspartnern oder Schuldnern. Sie dient der Risikominimierung vor Vertragsabschluss und während laufender Geschäftsbeziehungen. Durch präventive Bonitätsauskünfte können Unternehmen Zahlungsausfälle vermeiden und fundierte Entscheidungen über Kreditlimits treffen.
-
Bürgschaft
Bei einer Bürgschaft verpflichtet sich eine Person oder Institution, für die Verbindlichkeiten eines Schuldners einzustehen. Im Forderungsmanagement kann eine Bürgschaft die Durchsetzung von Ansprüchen erleichtern, da der Bürge subsidiär haftet. Bürgschaften bieten zusätzliche Sicherheit bei Geschäftsbeziehungen mit erhöhtem Ausfallrisiko.
-
Beweislast
Die Beweislast regelt, welche Partei in einem Rechtsstreit bestimmte Tatsachen nachweisen muss. Im Forderungsmanagement trägt der Gläubiger grundsätzlich die Beweislast für das Bestehen und die Höhe der Forderung. Eine sorgfältige Dokumentation von Geschäftsvorgängen, Lieferungen und Leistungen ist daher unerlässlich für eine erfolgreiche Forderungsdurchsetzung.
-
Betreibungsregister
Das Betreibungsregister dokumentiert laufende und abgeschlossene Vollstreckungsverfahren gegen Schuldner. Es dient der Transparenz im Wirtschaftsverkehr und ermöglicht Gläubigern, sich über die Zahlungsmoral potenzieller Geschäftspartner zu informieren. Einträge können die Kreditwürdigkeit erheblich beeinträchtigen und sind für Unternehmen bei der Risikoeinschätzung relevant.